Wer entscheidet, welche Industrieinnovation wirklich zählt? Keine Jury, kein Expertengremium - sondern die Fachleserschaft selbst. Genau das ist das Prinzip hinter dem Best of Industry Award. Und seit dem 27. Juli 2026 läuft das Voting für die elfte Auflage.
Für Einkäufer, Produktionsplaner und Technologieverantwortliche ist das mehr als eine Abstimmung: Es ist ein komprimierter Blick auf das, was die Industrie gerade bewegt.
Elfte Runde, mehr Einreichungen, neues Themenfeld
Mit über 130 Einreichungen geht der Best of Industry Award 2026 in seine elfte Runde. Die Zahl spricht für sich: Der Award hat sich seit seiner ersten Auflage 2016 von einem Maschinenbau-Preis zu einem branchenübergreifenden Innovationsbarometer entwickelt.
Ursprünglich ausschließlich für herausragende Innovationen im Maschinenbau vorgesehen, deckt der Award heute die relevanten Branchen der Prozessindustrie, der Labor- und Medizintechnik sowie der Automobilindustrie ab.
Die größte Neuerung in diesem Jahr: Neu ist der Themenblock "Best of Renewable Energy Solutions", der Innovationen in den Bereichen Energiespeicherlösungen, Geothermie, Solarenergie, Wasserstofftechnologien und Windkraft in den Mittelpunkt rückt - und damit der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien für die Industrie Rechnung trägt.
Seit 2016 verteilt sich der Preis auf mehr als 25 Kategorien, die fünf Themenfelder von der Fertigung bis zu den erneuerbaren Energien abdecken.
Das ist kein Zufall. Wer heute Lieferketten plant oder Investitionsentscheidungen trifft, kommt an der Energiefrage nicht vorbei. Wasserstoff, Solarintegration, Speichertechnologien - das sind keine Randthemen mehr, sondern operative Realität in vielen Produktionsumgebungen.
Was konkret zur Wahl steht
Die Leser wählen in 16 Kategorien die besten Innovationen des Wettbewerbs. Die fünf Themenfelder geben dabei die Breite vor:
| Themenfeld | Beispielkategorien |
|---|---|
| Fertigung & Konstruktion | Produktion, Robotik, Automatisierung, KI |
| Prozessindustrie | Chemie, Pharma, Lebensmittel, Energie |
| Labor & Medizin | Analytik, Diagnostik, Medizintechnik |
| Automotive | E/E-Architektur, HMI, Lieferkette, Elektrifizierung |
| Renewable Energy Solutions (NEU) | Solarenergie, Windkraft, Wasserstoff, Geothermie, Speicher |
Besonders relevant für die Produktionspraxis: Wie schon in den Vorjahren gehört "Künstliche Intelligenz" zu den Sonderkategorien des Awards. Erstmals mit dabei ist die Sonderkategorie "Kreislaufwirtschaft" - ein Thema, das durch strengere Vorgaben zu Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit zunehmend zur strategischen Priorität für Industrieunternehmen wird: Lösungen, die Materialkreisläufe schließen und Wertschöpfungsketten nachhaltiger gestalten.
Wer als Einkäufer oder Planer wissen will, welche Lösungen am Markt gerade als besonders praxistauglich gelten, bekommt hier einen direkten Fingerzeig.
Kein Jury-Urteil - der Markt entscheidet
Was den Best of Industry Award von vielen anderen Industriepreisen unterscheidet, ist das Abstimmungsmodell. Ab dem 27. Juli entscheidet die Fach-Leserschaft, wer den Best of Industry Award 2026 gewinnt - ganz ohne Jury. Über die Sieger in den einzelnen Kategorien bestimmt zu 100 % der Markt.
Das hat praktische Konsequenzen: Ein Produkt, das viele Stimmen bekommt, hat offenbar eine Relevanz, die über Marketing-Botschaften hinausgeht. Für Beschaffungsentscheider ist das ein nützliches Signal - nicht als alleinige Grundlage, aber als Indikator für Marktakzeptanz.
Auf www.bestofindustry.de kann jeder Nutzer eine Stimme für seinen Favoriten abgeben - schnell, unkompliziert und ohne jede Hürde.
Voting-Zeitraum: 27. Juli bis 30. November 2026 — die Abstimmung läuft auf www.bestofindustry.de. Anfang Dezember stehen die Finalisten fest, Ende Januar 2027 folgt die Preisverleihung in Würzburg.
Warum das für Produktionsplaner und Einkäufer relevant ist
Innovationspreise haben in der Industrie einen konkreten Nutzen, der über Symbolik hinausgeht. Wer regelmäßig Lieferanten bewertet oder Technologieentscheidungen vorbereitet, kann solche Rankings als Orientierungshilfe nutzen - vorausgesetzt, man versteht, wie sie zustande kommen.
Beim Best of Industry Award ist das Prinzip transparent: Seit der ersten Auflage 2016 richtet sich der Preis an Lösungen mit einem belegbaren Nutzen für die industrielle Praxis. Teilnehmen können Unternehmen jeder Größe aus allen Bereichen der Industrie, die mit einer neuen Lösung messbaren Mehrwert stiften.
Jeder Bewerber stellt sich dabei denselben Fragen: Welches Problem löst das Produkt im Arbeitsalltag der Kunden? Das ist genau der Blickwinkel, den auch ein Einkäufer oder Produktionsplaner anlegen würde.
Photo: Trans Russia / UnsplashRedaktionelle Breite als Qualitätsmerkmal
Hinter dem Award steht kein einzelnes Medium, sondern ein Verbund. Redaktionell begleitet wird der Award neben MM Maschinenmarkt von DeviceMed, LABORPRAXIS, PROCESS, konstruktionspraxis, Automobil Industrie und r.energy. Jedes dieser Fachmedien bringt seine eigene Community mit - und damit eine Leserschaft, die in ihrem jeweiligen Segment weiß, was funktioniert und was nicht.
Für die Glaubwürdigkeit des Votings ist das entscheidend: Die Stimmen kommen nicht aus einer homogenen Masse, sondern aus unterschiedlichen Fachrichtungen mit unterschiedlichen Anforderungen.
Jetzt abstimmen
Das Voting läuft bis Ende November. Wer die Innovationen sichten und bewerten möchte, findet alle Einreichungen auf www.bestofindustry.de. Die Kategorien sind übersichtlich strukturiert - ein Blick lohnt sich auch dann, wenn man nicht abstimmt, sondern einfach wissen will, was die Industrie 2026 als relevant einstuft.
Für Einkäufer und Planer gilt: Solche Übersichten sind kein Ersatz für eigene Lieferantenbewertungen. Aber als erster Scan, welche Lösungen gerade Marktrelevanz gewinnen, sind sie schwer zu schlagen.





