Der Markt für Intralogistik-Ausrüstung wächst - und mit ihm die Nachfrage nach Lösungen, die kein langfristiges Kapital binden. Stabau, der Mescheder Anbaugeräte-Spezialist aus der Hubtex-Gruppe, reagiert darauf mit einem deutlich ausgebauten Mietangebot.
Mit rund 1.000 verfügbaren Mietgeräten hält Stabau derzeit eines der größten Portfolios an Stapler-Anbaugeräten zur Miete in der deutschen Intralogistik vor. Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die kurzfristig auf Kapazitätsengpässe reagieren müssen - ohne die Beschaffungszeiten und Kapitalbindung eines Kaufs in Kauf nehmen zu wollen.
Flexibilität als Betriebsstrategie
Die Nachfrage nach Mietlösungen ist kein Nischenthema mehr. Kurzfristige Projekte, saisonale Auftragsspitzen oder unerwartete Ausfälle lassen sich mit klassischen Beschaffungsprozessen oft nur schwer abfedern. Genau hier setzt das Stabau-Modell an: Das Unternehmen setzt konsequent auf eine schnelle und unkomplizierte Bereitstellung von Mietgeräten, die kurzfristig zur Verfügung stehen und sich flexibel in bestehende Prozesse integrieren lassen.
Unternehmen können kurzfristig auf Veränderungen reagieren, ohne Kapital langfristig zu binden - sei es für projektbezogene Einsätze, saisonale Spitzen oder als Überbrückung bei Ausfällen. Das ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht ein handfester Vorteil: Wer Anbaugeräte mietet statt kauft, schont die Liquidität und hält die Bilanz schlank - gerade in einem wirtschaftlichen Umfeld, in dem Investitionszurückhaltung und Kostendisziplin wieder stärker gewichtet werden.
Kaufen oder mieten? Für wiederkehrende Standardanwendungen im Dauerbetrieb rechnet sich der Kauf meist schneller. Bei saisonalen Spitzen, Projektgeschäft oder ungeplantem Geräteausfall ist das Mietmodell in der Regel die wirtschaftlichere Wahl — ohne Kapitalbindung und mit sofortiger Verfügbarkeit.
Nicht von der Stange: Individuelle Anpassung inklusive
Ein zentrales Merkmal des Stabau-Mietangebots ist die Anpassungsfähigkeit. Ein zentraler Vorteil sei die hohe Anpassungsfähigkeit der Geräte: Kunden erhielten keine Lösungen von der Stange, sondern individuell angepasste Anbaugeräte, die genau auf ihre Anforderungen zugeschnitten seien. Ob Serienlösung oder Sonderanwendung: Jedes Anbaugerät wird passend zum Stapler und zur jeweiligen Einsatzsituation geliefert.
Ergänzt werde dieses Konzept durch eine persönliche Beratung, die technische und wirtschaftliche Aspekte gleichermaßen berücksichtige. Das unterscheidet das Angebot von einem reinen Gerätepool: Es geht nicht nur um Verfügbarkeit, sondern um die passgenaue Kombination aus Stapler, Anbaugerät und Einsatzszenario.
Photo: Reproductive Health Supplies Coalition / UnsplashDas Produktspektrum ist breit. Das Portfolio an Stapler-Anbaugeräten umfasst eine Vielzahl bewährter Standardgeräte: Dazu zählen Seitenschieber, Zinkenverstellgeräte, Drehgeräte, Mehrfachpalettengabeln sowie Gabelzinkenverlängerungen. Hinzu kommen Sonderkonstruktionen für anspruchsvolle Einsätze - etwa in der Holz-, Stahl- oder Papierindustrie. Die Produkte kommen weltweit in zahlreichen Branchen zum Einsatz - vom Holz- und Stahlhandel über die Papierindustrie bis hin zur Bauwirtschaft.
Stabau im Wandel: Neue Identität, alter Kern
Das erweiterte Mietangebot fällt in eine Phase strategischer Neuausrichtung. Seit dem 1. Januar 2025 firmiert die Schulte-Henke GmbH offiziell unter dem Namen stabau GmbH - und übernimmt damit den Namen ihrer seit Jahrzehnten etablierten Produktmarke. Damit übernimmt das Unternehmen den Namen seiner bereits etablierten Marke für Anbaugeräte, stationäre Anlagen und Teleskopgabelzinken für die Intralogistik. Dieser Schritt markiert nicht nur eine Namensänderung, sondern auch eine strategische Neuausrichtung, bei der das Unternehmen stabau GmbH als wichtige Säule innerhalb der HUBTEX-Gruppe agieren wird.
Seit mehr als 50 Jahren fertigt das Unternehmen aus Meschede unter dem Namen stabau Gabelstapler-Anbaugeräte für jede Anforderung. Die Umfirmierung schafft nach eigener Aussage eine klarere Marktidentität - und soll die internationale Expansion unterstützen. Ein bedeutender Schritt im Ausbau der internationalen Vertriebsaktivitäten ist die Einrichtung neuer Standorte in den USA und im Vereinigten Königreich.
Stabau beschäftigt am Standort Meschede rund 180 qualifizierte Mitarbeiter und produziert ausschließlich in Deutschland. Ein Team von rund 180 qualifizierten und kundenorientierten Mitarbeitern fertigt auf modernsten Anlagen Anbaugeräte, stationäre Anlagen, Teleskopgabelzinken und Sonderkonstruktionen. Der hohe Grad an Eigenfertigung ermöglicht ein unabhängiges Agieren und kurze Reaktionszeiten.
Marktumfeld: Intralogistik wächst, Flexibilitätsdruck steigt
Das Timing des Angebotsausbaus ist kein Zufall. Die deutsche Fördertechnik- und Intralogistikbranche befindet sich in einer Wachstumsphase: Das Produktionsvolumen der deutschen Fördertechnik- und Intralogistikbranche lag 2023 bei rund 27 Milliarden Euro - knapp neun Prozent über dem Vorjahr. Mit geschätzt 27 Milliarden Euro lag das Produktionsvolumen neun Prozent über dem des Vorjahres 2022. Für 2024 rechnete der VDMA-Fachverband mit weiterem, moderatem Wachstum.
Gleichzeitig steigt der Druck auf Unternehmen, ihre Intralogistik flexibler zu gestalten. Der zunehmende Bedarf an individuellen Kundenlösungen verlangt nach maßgeschneiderten Automatisierungssystemen. Wer in diesem Umfeld auf starre Beschaffungsmodelle setzt, verliert an Reaktionsgeschwindigkeit. Das Mietmodell für Anbaugeräte ist in diesem Kontext weniger ein Komfortangebot als ein Instrument zur operativen Resilienz.
Fazit: Mieten als strategische Option
Stabau positioniert sich damit als verlässlicher Partner für Unternehmen, die auch unter dynamischen Bedingungen effizient arbeiten müssen. Die Kombination aus schneller Verfügbarkeit, individueller Anpassbarkeit und praxisnaher Beratung mache das Mietgeschäft zu einem zentralen Baustein im Leistungsportfolio des Anbaugeräte-Spezialisten.
Für Betreiber in der Intralogistik lohnt sich ein nüchterner Blick auf die eigene Beschaffungsstrategie: Wer Anbaugeräte ausschließlich kauft, zahlt Vollkosten auch dann, wenn der Bedarf nur temporär ist. Das Stabau-Mietmodell bietet eine kalkulierbare Alternative - mit dem Vorteil, dass die Geräte nicht irgendwelche Standardlösungen sind, sondern auf den jeweiligen Stapler und Einsatz abgestimmt werden.
Für welche Branchen eignen sich Stabau-Mietgeräte?
Das Angebot richtet sich an Unternehmen aus der Intralogistik, dem Handel sowie der produzierenden Industrie — darunter Holz- und Stahlhandel, Papierindustrie, Bauwirtschaft und Getränkelogistik. Stabau bietet sowohl Standardgeräte als auch Sonderkonstruktionen für anspruchsvolle Einsätze.
Wie schnell sind Mietgeräte von Stabau verfügbar?
Stabau betont die kurzfristige Verfügbarkeit als zentrales Merkmal seines Mietangebots. Die Geräte sollen sich flexibel und ohne lange Vorlaufzeiten in bestehende Prozesse integrieren lassen.
Was unterscheidet das Mietangebot von Stabau von einem reinen Gerätepool?
Stabau liefert keine Standardlösungen von der Stange, sondern passt jedes Anbaugerät individuell an den jeweiligen Stapler und die Einsatzsituation an. Ergänzt wird das Angebot durch eine persönliche Beratung, die technische und wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt.
Wie viele Mietgeräte hält Stabau derzeit vor?
Stabau hält aktuell rund 1.000 Mietgeräte vor — ein breites Portfolio für unterschiedlichste Anforderungen in der Intralogistik.





